2019

Heimatnachmittag vor Ostern 2019

 

Am 13. April hat die Ortsgruppe Wolfsburg einen Heimatnachmittag in der Bonhoeffer-Kirchengemeinde veranstaltet. Vorsitzender Alexander Rudi konnte ca. 80 Personen begrüßen. Als Ehrengäste waren Liselotte Losch vom  BdV-Kreisverband Wolfsburg und die Träger der goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft: Robert Fischer, Alexander Gromut, Heinrich Schwab und Ehepaar Lydia und Helmut Kieß anwesend.  Auch  Gäste aus Weyhausen, Marlies und Werner Reinkowski,  so wie  aus Braunschweig und Salzgitter, Familie Bamesberger, waren dabei, die ihre Begeisterung von  der  Veranstaltung zeigten.

Pastor Gaete, von der Bonhoeffer-Kirchengemeinde, hielt eine kurze einfühlsame Andacht. Er sprach über Begriffe wie Heimat, Heimatgefühle und die bevorstehende Ostern auch über  die Kreuzigung und Auferstehung Jesus.

Der Chor der Deutschen aus Russland, unter der Leitung von Emanuel Kaufmann, eröffnete die Veranstaltung mit frühlings und christlichen Liedern. Als Einleitung zur Veranstaltung hatte unser neues Chormitglied, Anton Hecke,  mit klassischen Klängen und Soloeinlagen die Gäste unterhalten. Dazu einen herzlichen Dank . Ein Highlight war auch das Lied, was  die Männer vom „Chor der Deutschen aus Russland“ den Frauen gewidmet hatten und wurde mit regem Applaus belohnt.

Helmut Kieß  gratulierte den Vorsitzende Alexander Rudi und Heinrich Schwab, zu ihrer Auszeichnung, die „goldene Ehrennadel“ und  sprach über die Bedeutung des Ehrenamtes  für die landsmannschaftliche  Arbeit.

Beim Kaffee und Kuchen  hatten die Gäste auch  Zeit  sich zu unterhalten.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank an unsere Frauen für den leckeren selbstgebackenen Kuchen und  Dank auch für  die  eingegangene Spende so wie an  die  fleißigen Helfer die zu dem guten Ablauf der Veranstaltung beitrugen.

                          Der Vorstand

                                                                                                                                                             

Galerie der Bilder Heimatnachmittag

Internationaler Frauentag 2019

Am 9. März feierte die Ortsgruppe Wolfsburg den Internationalen Frauentag im Freizeitheim West in Wolfsburg-Laagberg. Das Fest war gut besucht. Der erste Vorsitzende Alexander Rudi konnte ca. 80 Personen begrüßen.

Als Ehrengäste waren: die Landesvorsitzende Lilli Bischoff und die Geschäftsführerin Viktoria Kochan anwesend. Der Abend war mit einem bunten Kulturprogramm ausgefüllt.

Den Auftakt zum Fest machte unser Chor unter der Leitung von Emanuel Kaufmann. Die Tanzgruppe „Kadril“ führte einige Tänze vor und erntete einen regen Applaus. Auch die „Hobbytanzgruppe“ unter der Leitung von Jakob Kremer hatte einige schwungvolle Tänze vorgeführt.

Alexander Ross und Lena Rudi begeisterten die Landsleute mit ihren stimmungsvollen Liedern durch den Abend. Die „Hobbytanzgruppe“ hatte einige lustige Spiele mit den Gästen durchgeführt.

Der Höhepunkt des Abends waren Grußwort von Lilli Bischoff und die Ehrung der langjährigen und  treuen Ehrenmitarbeiter der Landsmannschaft, mit den Nadeln in Silber und Gold mit Ehrenurkunden.

Das Silber bekam Lena Schwab, das Gold bekamen Heinrich Schwab und Alexander Rudi. Ein Highlight des Abends war auch der Auftritt der Männer aus dem "Chor der Deutschen aus Russland" mit einem eilfühlsamen Lied für die Frauen, das ein regen Applaus bescherte. Es war eine sehr gelungene und stimmungsvolle  Veranstaltung. Einen besonderen Dank an alle, die zu diesem Abend beigetragen hatten.

Der Vorstand

Ehrung der langjährigen und  treuen Ehrenmitarbeiter der Landsmannschaft, mit den Nadeln in Silber und Gold mit Ehrenurkunden in Wolfsburg.

Von l. nach r.: Alexander Rudi, Helena Schwab, Lilli Bischoff, Heinrich Schwab.

Galerie der Bilder Internationaler Frauentag 2019

                                                    

 

 

Ortsgruppe Wolfsburg

 

10 Jahre Berichterstattung

 

 

  

 

 Helmut Kieß                                                                           

 

Im Jahr 1976 kam ich auf dem Wege der Familienzusammenführung nach jahrelanger Bemühung um die Ausreise aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland zu meinem Vater, Johann Kieß. Unsere Familie war durch den II. Weltkrieg getrennt.  Mein Vater war seit 1957 aktives Mitglied der Landsmannschaft. So dass für mich eine Ehrenarbeit in der Landsmannschaft selbstverständlich war und 1977 wurde  ich in den Vorstand der Ortsgruppe Wolfsburg  gewählt. Von 1983 bis 1986 war ich Landesvorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen. 1983 Mitbegründer vom Chor der Deutschen aus Russland in Wolfsburg und viele Jahre dessen Vorsitzender und seit 2008 Ehrenvorsitzende. Der Chor feierte 2018  sein 35 jähriges Jubiläum und ist der älteste Chor der Landsmannschaft in Niedersachsen. 2006 wurde ich mit der goldenen Ehrennadel  unserer Landsmannschaft ausgezeichnet.

In all den  Jahren war ich stets  eng  mit Landsmannschaft und derer Tätigkeit verbunden.  Seit 2008 bis heute präsentierte ich laufend in „Volk auf dem Weg“,   die Arbeit unserer Ortsgruppe und  dem Chor  wie  auch in der lokalen Presse mit Bildern und Berichten,   denn in der Öffentlichkeit präsent zu sein, ist eine sehr wichtige Aufgabe  für unsere Arbeit und Landsmannschaft.  

Zu diesem Anlass, 10 Jahre Berichterstattung,  möchte ich mich  bei den Lesern und auch für die Rückmeldungen, die ich bekam nicht nur vor Ort  sondern auch darüber hinaus, bedanken.   Ein besonderer Dank geht  an die Redaktion „Volk auf dem Weg“,  für die gute Zusammenarbeit. 

Helmut Kieß

Forderung an die Bundesregierung: Spätaussiedlerbenachteiligung im Rentenrecht beenden!

Die Landsmannschaften der Banater Schwaben und der Deutschen aus Russland sowie der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gehen gemeinsam gegen die ungerechten Kürzungen im Fremdrentenrecht vor. In einer Resolution, die an die Bundesregierung gerichtet wird, machen die drei Verbände konkrete Vorschläge mit dem Ziel, die Situation der Spät-/Aussiedler im Rentenrecht zu verbessern. Es ist geplant, die von den drei Bundesvorsitzenden unterschriebene Resolution auch mit den Unterschriften der Vorsitzenden der landsmannschaftlichen Landes-, Kreis- und Ortsgruppen sowie der Heimatortgemeinschaften zu versehen und der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit der Bitte um einen Gesprächstermin zukommen zu lassen.

Mit dieser Resolution schließen wir uns an die der Bundesregierung bereits unterbreiteten Vorschläge des Bundes der Vertriebenen (BdV) zur Beseitigung der Benachteiligungen der Spät-/Aussiedler durch das Fremdrentengesetz (FRG) an und fordern deren Umsetzung. Die Rentenregelung für (Spät-)Aussiedler blieb mit dem Rentenpaket 2018 unangetastet. Dabei sind (Spät-)Aussiedler von der Armut überproportional betroffen.

Die Maßnahmen, die wir vorschlagen, beziehen sich auf die Anhebung der anrechenbaren FRG-Entgeltpunkte und die Aufhebung der pauschalen Kürzung der FRG-Rente um 40 Prozent, auf den Abbau bürokratischer Hürden und finanzieller Belastungen beim Rentenbezug aus dem Ausland und die Beseitigung der Benachteiligung der Spät-/Aussiedler bei der Anerkennung von Kindererziehungszeiten. Damit fokussiert sich die Resolution auf jene Punkte, die eine Chance haben, geändert zu werden. Die in den Rentenbescheiden enthaltene 1/6-Problematik wird hingegen nicht angesprochen, da deren Abschaffung gemäß der Meinung von FRG-Experten chancenlos sei. Sie wird als eine Konsequenz fehlender Belege und Unterstellung reduzierter Beitragsdichte gesehen.

In unserer Begründung für die vorgeschlagenen Änderungen gehen wir auf die Rentenkürzungen durch Gesetze der 1990er Jahre ein, die Altersarmut bei Spätaussiedlern bis heute nach sich ziehen. Wir zeigen auch auf, dass die Kürzungen schon damals nicht plausibel begründbar waren. Die angebliche Begünstigung von Spätaussiedlern gab es in Wirklichkeit nicht. Das damals als Grund angeführte unterschiedliche Rentenniveau zwischen Ost und West ist längst nicht mehr aktuell, weil eine Angleichung der Ost-Renten an das West-Niveau in der Zwischenzeit stattgefunden hat. Zudem führen Spät-/Aussiedler und ihre Nachkommen auf Grund der jüngeren Altersstruktur ökonomisch schon immer zu erheblichen Vorteilen für die Rentenkasse, so dass die systematische Benachteiligung dieses Personenkreises sehr ungerecht ist.

Die drei Landsmannschaften stellen in ihrer Resolution aber nicht nur Forderungen, sondern liefern auch Lösungsvorschläge und zeigen die positiven Folgen deren Umsetzung auf, die verschiedene Bereiche unserer Gesellschaft tangieren, indem sie zu einer finanziellen Entlastung für die Rententräger und auch zu einem systemübergreifenden Bürokratieabbau führen können. Eine Entlastung der Sozialgerichte ist ebenso zu erwarten wie die der Kommunen, da für viele Rentner aus unseren Reihen durch den geforderten Anstieg der Rentenhöhe die Grundsicherung und der Wohngeldzuschuss entfallen dürften.

Es stellt sich vielleicht die Frage, weshalb nun auch die Unterschriften der Vorsitzenden der Landes- und Kreisgruppen sowie der Heimatortsgemeinschaften eingeholt werden, nachdem die Resolution von den drei Bundesvorsitzenden, Peter-Dietmar Leber (Banater Schwaben), Herta Daniel (Siebenbürger Sachsen) und Johann Thießen (Deutsche aus Russland) unterschrieben wird. Das ist wichtig, um möglichst viele unserer Leistungsträger in diese Vorgänge mit einzubeziehen.

Aber: Die Beseitigung der Rentenungerechtigkeit betrifft jeden unserer Gemeinschaft – unabhängig von einer Mitgliedschaft. Es ist auch unser Anliegen, zu zeigen, dass die Betroffenheit sehr groß und eine breite Unterstützung für unsere Forderungen vorhanden ist. Deshalb kann jeder, der es möchte, sich über Unterschriftenlisten oder online an dieser Aktion beteiligen und etwas dazu beitragen, die Situation unserer betroffenen Rentner zu verbessern.

Unterstützen Sie die Resolution online!

https://www.siebenbuerger.de/frg/

Diese Unterschriften werden nachgereicht oder zu dem Gespräch im Bundeskanzleramt mitgenommen und dort überreicht.

Wir sind sicher, dass viele dieses gemeinsame Vorgehen der Landsmannschaften mittragen und konkret etwas tun wollen, um Rentengerechtigkeit für viele derzeit benachteiligte Landsleute herzustellen.