2011

Silvesterfeier 2011

Am 31.Dezember feierte die Ortsgruppe Wolfsburg  Silvesterfeier 2011 im Freizeitheim West in Laagberg. Nach der Begrüßung der Gäste von Helmut Kieß hatte  Alexander Rudi, seine Vorstandsmitglieder  mit Ehepartnern vorgestellt. Er wünschte allen einen schönen Abend und alles Gute für das kommende Neue Jahr 2012! Durch den Abend führte das Musikantenehepaar Ella und Franz aus Hannover. Die Teilnehmer waren von der Musik und Unterhaltung begeistert. Es gab einige Höhepunkte der Veranstaltung. Zum einen  „Cha, Cha,Cha - Tanzwettbewerb“ mit Pokalsiegern von Nina und Anton Heinz,  zum anderen  ein  Besuch von „Väterchen Frost“ aus der „alten Heimat“ Russland. Er überbrachte Grüsse von unseren Landsleute und erinnerte, dass Dank  der Landsmannschaft,  haben wir das Glück nach Deutschland kommen zu dürfen. Als Geschenk hatte er  ein Herzchen mit der Internetanschrift von der „Web-Seite“ unserer Ortsgruppe für jeden Gast mitgebracht. Mit einem begeisterten Applaus wurde er verabschiedet. Es war ein einmaliger Abend, der bis 2 Uhr in das Neue Jahr hineinging. Nochmals einen herzlichen Dank an alle Beteiligte, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen beigetragen haben.   

Gerhard Löwen ist 88!!!

Es ist so weit: Gerhard Löwen hat das 88-Schnapszahl-Jubiläum!
Ein Anlass auch für die Landsmannschaft zusammen mit dem Chor der Rußlanddeutschen das Geburtstagkind zu besuchen und beglückwünschen. Mit schönen Liedern vom Chor gesungen und der Urkunde von der Landsmannschaft wurde die Stimmung zur Freude des Jubilares hochgehalten.


Erntedankfest

Wie jedes Jahr, auch in diesem Jahr hat die Ortsgruppe Wolfsburg am 24.09.2011 ein Erntedankfest mit Musik, Tanz und Tombola veranstaltet. Fest geschmückter Saal im Freizeitheim West in Laagberg, Livemusik von Ella und Franz Weißgerber aus Hannover und Büfett haben viel zur guten Stimmung beigebracht. Die Stimmungsmacher waren vor allem selbst die Gäste und selbstverständlich die Vorstandsmitglieder, die das ganze Fest organisiert haben, die Leute eingeladen und sie unterhalten haben, z. B. mit Tombola, wo fast jeder was gewonnen hatte. Die Preise waren überwiegend die Geschenke des Herbstes, wie es auch dazugehört. Am Anfang an hat der Chor der Rußlanddeutschen 3 Lieder gesungen, auf deutsch, russisch und ukrainisch. Die Lieder haben bis auf Tiefste die Gäste berührt, die teilweise auch mitgesungen hatten. Auf der Tanzfläche wurde alles getanzt, von einfachen Gruppentänzen bis auf verschiedene Arten vom Wals und Cha-Cha-Cha. Erfrischende Getränke an der Theke sind ständig im Einsatz gewesen um die Durst der Tänzer zu löschen.

Bis in die späte Nacht dauerte die Veranstaltung, glatt und anständig, wie es auch schon längst dazu gehört, mit gemeinsamen Aufräumen nach der Ende der Veranstaltung und gutem Gefühl des gelungenen Wochenendes.

Im nächsten Jahr gibt es selbstverständlich dieses Fest schon wieder, ist fest geplant als Veranstaltung für Unterhaltung der Landsleute bei der Ortsgruppe Wolfsburg, wie auch alle anderen.



Gedenkfeier – 70 Jahre der Deportation

Am 28. August 2011 war der 70.Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion. Als am 22. Juni 1941 der Krieg zwischen Deutschland und Rußland ausbrach, ergab sich für die Volksdeutschen in der UdSSR eine Situation, die von ihnen bis dahin größten Opfer erforderte und sie in ihrer Substanz traf. Mit dem Erlass des Obersten Sowjets des Präsidium der UdSSR vom 28. August 1941 wurden alle Volksdeutsche der UdSSR zu Feinden erklärt und aus den abgestammten Siedlungen nach Sibirien und Mittelasien deportiert.

Alle Personen zwischen 15 und 50 Jahren wurden in Arbeitslager verschleppt. In den Lagern herrschten unmenschlichen Bedingungen: schwere Arbeit, sehr schlechte und mangelhafte Ernährung, unerträgliche Kälte, Erniedrigungen und Misshandligen bei denen tausende zum Opfer gefallen sind.

In der bewegten und dramatischen Geschichte der Deutschen in der Sowjetunion, stellten die Jahre 1941 bis 1956 die finsterste Zeit dar. Mit einem Federstrich wurden alle geschlossenen deutschen Siedlungen an der Wolga, der Ukraine, Kaukasus und der Krim, über Nacht ausgelöscht und rund 895.000 Personen umgesiedelt.

Obwohl die Volksdeutschen in diesem schrecklichen Krieg keine Schuld hatten, mussten sie aber die größten Opfer bringen. Bis heute ist noch keine öffentliche Entschuldigung von der Seite der Russischen Regierung an die Opfer gerichtet worden.

Am 2. September fand in Wolfsburg - Westhagen ein Gedenktag „70. Jahrestag der Vertreibung und Deportation der Deutschen in der Sowjetunion 28.August 1941-2011“ unter dem Moto „Zukunft braucht Erinnerung“. Eingeladen hat das Diakonische Werk Wolfsburg e.V. und die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Ortsgruppe Wolfsburg. Ortsbürgermeisterin und Leiterin des Integrationszentrum MeiNZ , Ludmilla Neuwirth, konnte rund 150 Personen begrüßen. Unter den Ehrengästen waren von der niedersächsischen Regierung, Elisabeth Heister-Neumann, Oberbürgermeister von Wolfsburg, Prof. Rolf Schnellecke und BdV – Kreisvorsitzender Gerhard Voigt. Nach dem Grußwort der Ehrengäste, hielt Pastor Ralf-Werner Günther eine Andacht. Anschließend bei Kaffee und Kuchen konnten sich die anwesenden mit Erinnerungen austauschen. Nach der Kaffeetafel moderierte Larissa Hoffmann eine Präsentation der Zeitzeugen. Zu dem Thema gab es auch eine Text- und Bildausstellung, die von Helmut Kieß gestaltet wurde. Musikalisch umrahmten die Veranstaltung Alex Weiser, Saxofon - Alexander Eichmann und unser „Chor der Deutschen aus Russland“. Anlässlich „70. Jahrestag der Vertreibung“, wurde auch in Berlin am Reichstag am 27. August 2011 vom Bundesverband „Heimat e. V.“ ein zentraler Gedenktag durchgeführt. Den musikalischen Beitrag zum Veranstaltungsprogramm leistete, unter anderem, auch unser Chor der „Deutschen aus Russland“ aus Wolfsburg, unter der Leitung von Waldemar Varlamov. Die Anreise ging mit der Deutschen Bahn, organisiert vom Chorsprecher Alexander Schlegel.

Für den Vorstand:Helmut Kieß