2014

Wolfsburg hat den neuen Vorstand gewählt!

Am 25 Oktober 2014 wählten die Wolfsburger ihren neuen Vorstand der Ortsgruppe.

Im Freizeitheim West in Laagberg haben sich die Landsmannschaftmitglieder getroffen um nach drei Jahren den neuen Vorstand zu wählen. Zur Wahl haben sich 7 Leute bereit erklärt, sechs vom jetzigen Vorstand und ein neuer Kandidat. Begrüssen konnte die Landsleute auch die Lilli Bischoff, die Vorstandsvorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen.

Nach entsprechender Prozedur der Wahlen sind mit Mehrheit der Stimmen neugewählt worden:

Alexander Rudi, 1 Vorstandsvorsitzender

Ludmila Neuwirth, Vorstandsmitglied

Helena Schwab, Vorstandsmitglied (neu)

Ida Kessler, Vorstandsmitglied

Alexander Schlegel, Vorstandsmitglied

Heinrich Schwab, Vorstandsmitglied

Irene Pfeifer, Vorstandsmitglied

 

Bei der nächsten Vorstandssitzung werden die Aufgaben zwischen den Vorstandsmitglieder aufgeteilt. Und die nächsten Aufgaben warten schon.

Anschliessend wurde das Erntedankfest der Ortsgruppe gefeiert, vorbereitet vom alten Vorstand, durchgeführt von dem neuen Vorstand. Livemusik, Tanzgruppen und Chorsingen wurden angeboten, spontanen Tanzeinlagen und auch Tombola nicht zuletzt mit einem Hauptgewinn 50 Euro-Gutschein von der Ortsgruppe Gifhorn, die an der Vorbereitung und Durchführung des Festes kräftig mitgeholfen haben. Dieses Fest wurde schon traditionell mit der Ortsgruppe Gidhorn zum zweiten Mal durchgeführt, an der Stelle bedankt sich der Vorstand persönlich bei den Anna und Emanuel Kaufmann, den Landsleuten aus dem Vorstand der Ortsgruppe Gifhorn. Die Zusammenarbeit mit der Nachbarnortsgruppe hat einen hohen Wert bei den Wolfsburgern, es werden vielleicht auch die anderen Projekte ins Leben gerufen, die Weichen sind schon aufgestellt.

 

Der Vorstand.

 

 

Herbstball 2014

Goldenen Herbst im September hat die Landsmannschaft mit einer Tanzveranstaltung „Herbstbaal“ gekrönt. Schön geschmückter Saal im Freizeitheim West in Laagberg hat die Gäste schon erwartet.

Den Saal haben die Vorstandsmitglieder zusammen mit Raumgestalterin Eugenia Kuk mit Liebe und Verstand dem Motiv „Goldener Herbst“ angepasst, die große Tanzfläche freigemacht, die Band Shanna und Alex Weiser war zum Gästeempfang längst bereit.

Der Vorstandsvorsitzender Alexander Rudi konnte ca. 70 Gäste herzlich begrüßen, bevor die Tanzfläche zum Tanzen aller Gäste freigegeben wurde. Eine Überraschung hat er jedoch im Laufe der Veranstaltung wie immer versprochen.

Schöne Musik der Band, die ihre Tänzer schon gut kannte, hat ihnen die beste Möglichkeit gegeben auf ihre Kosten zu kommen. Es wurde alles mögliche getanzt, Diskofox, Walzer, Cha-Cha-Cha, Jife, Gruppentänze und Freitanz im Kreis, Könner und Anfänger, keine ist sitzen geblieben, die Tanzfläche war immer voll. Der von viel Bewegungen kommender Hunger und Durst konnte bei dem Imbiss gestillt werden, den die Elfriede Degner organisiert hatte.

Dann kam die versprochen Überraschung und diesmal war es ein Lehrertanzpaar mit Uwe Zimmer und seiner Partnerin Margarita mit einer Show-Vorstellung auf der Tanzfläche. Es ist ein neuer Tanz in Marsch in Deutschland, der Disco Chart, und diesen neuen Tanz ist von diesem Paar vor unseren Landsleuten präsentiert worden. Die Schritte, die Teilweise akrobatische Figuren dieser Tänzer wurden mit großer Begeisterung und Applaus begrüßt.

Dieses Tanzpaar wurde von einer Initiativgruppe der Hobbytänzer unter der Leitung von Jakob Krämmer zu unserem Fest eingeladen, mit dem Ziel viele Landsleute zum Tanzen-Lernen animieren und begeistern lassen. Dazu wurde auch ein Projekt bei der Stiftung „Aktion Mensch“ gestartet, mit dem Ziel die Förderungsgelder für das Projekt zu gewinnen, um diese Tanzen-Lernen für die eigenen Landsleute möglichst billiger zu machen oder sogar völlig kostenlos. Vorgesehen wurden zwei Kurseinheiten praktisch für das ganze Jahr, einmal die Woche, sonntags, 1,5 Stunden Tanzunterricht unter der Leitung von Uwe Zimmer. Die Kosten sollten durch die Förderung von „Aktion Mensch“ bedeckt werden. Wir hoffen auf viele Interessenten, die teilnehmen wollen, dazu braucht man nur den Wille, sich anmelden können aber nur die Paare, egal ob jung oder alt ist, jeder kann diesen Tanz lernen und danach tanzen, übrigens unter jeder Art der Musik, der Tanz ist sehr flexibel. Unter anderem werden auch andere Tänze unterrichtet und für die erprobte Tänzer auch das aufzupolieren, was sie schon konnten.

Uwe und Margarita haben sich gleich nach dem Show verabschiedet, sie hatten noch Auftritte an diesem Abend woanders, aber die Show hat ihre Wirkung gemacht, die Leute kamen mit Fragen um mögliche Teilnahme an dem Projekt. Die ganze Information über dieses Projekt kann man aber auf der Webseite der Ortsgruppe Wolfsburg lesen.

Der Tanzabend ging danach zügig voran, es sollte noch die griechische Sirtakki abgetanzt werden, auch Zyganotschka spontan, „Ach Odessa“ hat diesmal auch nicht gefehlt, bevor kurz vor zwölf die Band ihr letztes Lied gesungen hat und die Tänzer den letzten Tanz getanzt hatten. Die Gäste haben sich herzlich für den gelungenen Abend bei den Organisatoren bedankt und sich gewünscht, dass der Vorstand so weiter macht und aktiv bleibt, wie die letzten 3 Jahre ihrer Legislaturperiode.

Am 25 Oktober sind die neuen Wahlen des Vorstandes und dies war die letzte Veranstaltung von diesem Vorstand.

 

Der Vorstand

 

Volleyballturnier "Sport mit Aussiedlern" in Westhagen, ausgetragen gemeinsam mit dem Eisenbannsportverein.

Hurra, wir spielen Volleyball wieder!
von links nach rechts: Helmut Kiess, Ludmilla Neuwirth, Heinrich Zertik, Alexander Rudi

     Heimatnachmittag

Am 15.März  hatte die Ortsgruppe  Wolfsburg  einen „Heimatnachmittag“ in Freizeitheim West, in Laagberg durchgeführt.  Vorsitzender Alexander Rudi konnte rund 100 Personen begrüßen.  Als Ehrengast war der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik anwesend.  Bei seiner Begrüßung ging Alexander Rudi  auf die Arbeit in der Ortsgruppe, Betreuung im sozialen Bereich und die doppelte Staatsbürgerschaft ein.  Heinrich Zertik  stellte sich vor und  skizierte seinen Werdegang  zum politischen Weg in seiner Partei bis zum Mitglied des Innenausschusses  und des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings und Spätaussiedlerfragen in Nordrein-Westfalen. Er hatte die Eigenschaft in einer sehr sachlichen und einfachen Sprache die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und gab Beispiele,  wie man sich ehrenamtlich  für seine Landsleute  einbringen kann.  Er meinte, man soll und braucht    keine  Scheu vor Mitarbeit auf der Kommunalen Ebene in den Parteien zu haben, denn dort kann man auch einiges für die Mitmenschen und so auch für unsere Landsleute  bewegen und erreichen.  Nur „schaffen, schaffen Häuslebauen“  und auf dem Sofa sitzen bringt uns nicht viel in der Gesellschaft weiter.  Heinrich Zertik  ging auch auf die neuen gesetzliche Änderungen in Fragen der Spätaussiedler ein. Ludmilla Neuwirth, Leiterin der Abteilung „Pro Integration MeiNZ“  der Diakonie in Wolfsburg,   hatte Anregungen  zu der 10.Änderung des BVFG vom 14.09. 13. "Nachträgliche Einbeziehung in den Aufnahmebescheid", denn es gibt diesbezüglich noch einige Unklarheiten und hat eine sehr lange Bearbeitungszeit.  Heinrich Zertik versprach  im Ausschuss die Frage zu klären.  Zum Abschluss seiner Ausführungen betonte  er, ich  möchte  „den Stuhl im Bundestag nicht nur polieren, sondern auch mit Leben ausfüllen“. Beim Kaffee und Kuchen konnten die Landsleute mit Heinrich Zertik ihre Fragen und Anliegen besprechen. Nach dem Kaffee überbrachte Helmut Kieß, Stellvertretender Vorsitzender vom Bund der Vertriebenen (BdV)  kreisverband Wolfsburg  Grüße und ging unter anderem  auf den Antrag von Ludmilla Neuwirth an den Stadtrat Wolfsburg,  Errichtung einer „Heimatstube“ ein.  Das soll ein Ort  zur  Dokumentation der Geschichte  sein  und Räumlichkeiten  für Begegnungen und Veranstaltungen bieten. Er wünschte auch Herrn  Zertik viel Erfolg  in seiner Bundestagsarbeit.  Zum Abschluss gab  Aleksander Rudi   einige Termine für die nächste Veranstaltungen bekannt und bedankte sich   bei Heinrich Zertik für sein Kommen und seinen  interessanten  Vortrag.  Ein Dank ging auch an die Frauen für den  leckeren selbstgebackenen Kuchen und an die Vorstandsmitglieder und Helfer. Musikalisch umrahmte die Veranstaltung unser Chor mit seinem Sprecher Alexander Schlegel unter der Leitung von Waldemar Varlamov.  Zur Geschichte der Ortsgruppe und zum  Chor war eine Wandausstellung,  präsentiert vom Robert Fischer und Helmut Kieß. Die Gäste dankten  für den  schönen und informativen Nachmittag. Es ist auch Spende in Höhe von 201,- Euro eingegangen. Einen herzlichen Dank. Es war rundum eine gelungene Veranstaltung.  

                                                                                                   Für den Vorstand: Helmut Kieß